Archiv für Mai 2013

Ein Heft, (noch) kein Zine

Weil es in Frankfurt und speziell im Café Koz, viele coole, diy Konzerte gibt, haben wir das alles mal bündig zusammengefasst. Take a look:

show-broschuere

28. Mai Astronautalis w/ Band + Young Hare

so-astronautalis young hare

Letztes Jahr hat er das IvI zusammen mit Bleubird im Februar zum schwitzen gebracht, diesmal haben wir noch einen der Zusatztermine klar machen können und präsentieren euch im schönen Café KOZ dieses tolle Line-Up.
Am 28. Mai 2013 im Café KOZ, Mertonstr. 26-28, 60325 Frankfurt, 21:30 Uhr. Davor gibt es Vegan/Non-Vegan BBQ und leckere Drinks. Tickets kann man reservieren, in dem man eine Mail schreibt an showoff.ffm@googlemail.com, mit Name und Anzahl der Tickets. Die Karten werden zwischen 8-12 Euro kosten, you name your price an der Abendkasse.

UPDATE: wir werden euch nicht nur mit leckerem VEGAN BBQ versorgen, wo ihr zwischen 2 Marinaden wählen könnt, nein, es gibt sogar – haltet euch fest – Pommes. Dazu diverses an Saucen. Yummi. Grill und Fritteuse werden so ab 18 Uhr angeschmissen. Ab 18:30 Uhr solltet ihr also zuschlagen können.

Astronautalis w/ Band (US)

astronautalis.com

Andy Bothwell aus Jacksonville bastelt seit Jahren im heimischen Studio an seinen Songskizzen zwischen Indierock, Hip Hop und Songwriter-Folk. Stets ein wenig neben der Spur kratzend und sich langsam in Hypnose groovend, rollen die Songs voran. Dabei singt, rappt und motzt Bothwell herrlich wie eine Mischung aus Tom Waits und Isaac Brock (Modest Mouse).

Seit über 7 Jahren steht ASTRONAUTALIS mehr auf der Bühne als irgendwo sonst. Die Liste der Kooperationspartner ist lang und reicht von Bands wie The Paper Chase, Polyphonic Spree, Riverboat Gamblers bis hin zu Tegan Quinn (Tegan & Sara). Mittlerweile ist Andy dort angekommen, wo er hingehört: auf Ceschi’s Label Fake Four Inc. Dieses gibt momentan wie kein anderes den Ton an, wenn es um US-Underground Rap geht, wie es einst Anticon tat. Nach gemeinsamer US-Tour mit Why? und Busdriver kommt ASTRONAUTALIS zum ersten Mal mit seiner kompletten Band nach Europa. Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass es kaum eine charmantere, charismatische und energetische Live-Show gibt, als die von Andy. He got love for cats and squats – do I need to say more?

Young Hare (FFM)

young-hare.tumblr.com

Young Hare sind Marc Krause und Phil Pfanzer aus Frankfurt a.M.
2011 starteten sie, durch die charmante Annektierung eines Ateliers im 7ten Stock, ihr Bandprojekt – benannt nach dem WikiArtikel des Tages. Als Duo spielen sie unermüdlich neue, multi-instrumentale Sounds ein – sphärischer Gesang loopt sich über ein polyrhythmisches Schlagzeug, unterstützt von tanzbaren elektronischen Beats – R‘n‘B, DreamPop, Tropical Wave – der Output ist immens. Die tropisch klingende Gitarre untermalt programmatisch die Botschaft: „Bringing summer back“. Versteckte Fieldrecordings, der Einsatz von naturalistischen Samples und extreme Raumklänge sind ebenso bewusst angewandte Techniken der Band – experimentierfreudig auf ihren Veröffentlichungen, mitreissend unkonventionell auf ihren Liveshows.

Young Hare veröffentlichten bisher ein schnell ausverkauftes Tape „Pick a fruit“ 2011, im selben Jahr eine Debut EP und 2012 eine Split LP mit der Berliner Band BDYBDLNG. Einen neuen Sound ansteuernd, wurden die letzten Tracks von Andreas »Lupo« Lubich gemastert. Die Release wurde durch eine gemeinsame Tour mit The Dropout Patrol im Herbst 2012 gefeatured. Sie teilten Bühne und Longdrinks bisher mit Bands wie Future Islands, Xiu Xiu Larsen, Gay Beast, Arms & Sleepers, French Films, Pttrns uvm.
Gettin‘jiggy with it!

14.05.’13 Konzert || le cercle des mallissimalistes | shopping | alberta alert || Café KoZ

LE CERCLE DES MALLISSIMALISTES

(ImproJazzNoiseDarkMathKrautRockExperiment | Bordeaux)

lecercle

Le mallissimalisme (ou art mallissimal) est un courant musical apparu au début des années 50 à St-Pétersbourg (Léningrad). La notion d’art mallissimal a été donnée au début des années 70 par de jeunes compositeurs européens fortement influencés par le travail de Tachesky, Hugsky et Koustov. Ces musiciens autodidactes russes se sont intéressés aux anciens rites sacrés des peuplades sibériennes et plus tard aux textures électriques brutes. Interprété à l‘origine en réaction aux débordements de la musique occidentale de l‘époque, le courant se déplace vers l’europe à la fin des années 60. On le retrouve en France dans les ritournelles dissonantes de Bélibaste de Cocagne ou dans les pièces conceptuelles de Michel Dujardin.

Mallissimalism (mallissimal art) is a musical tendancy wich appeared in the early 50’s in St-Petresburg (Leningrad). The notion of mallissimal art has been created in the early 70’s by young european composers strongly influenced by the work of Tachesky, Koustov and Hugsky.The trend moves towards europe in the late 60’s. We can find it in France with the Belibaste of Cocagne’s discordant ritornellos or in the Michel Dujardin’s conceptual pieces.
The Blood Feast is Tachesky’s master work and was composed for three musicians and a spirit. The part of madness in this piece lies in the intervention of a surnatural spirit in two parts well notified in the partition. The three musicians have to use their medium ability in order to make the deceased intercede at a specific moment.

Der Mallissimalismus ist eine Musikströmung, die erstmals im Sankt Petersburg (Leningrad) der 50er Jahre entstand. Wichtige spätere Bezugspunkte sind hier die Arbeiten Tacheskys, Hugskys und Koustovs. Diese autodidaktischen, russischen Musiker interessieren sich für alte, heilige Riten sibirischer Stämme, und später für rohe elektrische Strukturen. Ende der 60er hält diese Strömung in Europa Einzug. In Frankreich findet man sie in den dissonanten Ritornellen Bélibaste de Cocagnes oder in den Konzeptstücken Michel Dujardins wieder.

Le Cercle

Bernard Pauillac : percussions, bandes magnétiques, voix, guitares
Né en 1975 au Verdon, France. Elève de Michel Dujardin qui l‘a initié à l‘interprétation spécifique des oeuvres mystiques des mallissimalistes. Il est celui qui appelle l‘au-delà et joue le rôle du Barreur.

Krzysztof Skapiec : clarinettes, électroniques, synthétiseurs
Né en 1976 à Varsovie, Pologne. Il est venu s‘installer dans le Tarn pour étudier avec Bélibaste de Cocagne et réarranger l‘oeuvre dispersée des mallissimalistes. Comme un signe sur l‘argile, il est le Golem.

Hache Göteborg : guitare, lames de rasoir
Né en 1974 à Punata, Bolivie, fils d‘immigré scandinave. Il est revenu en Europe pour suivre les traces de son père grand complice de Tachesky. Le tranchant froid de la faux dans les jeunes années de Tachesky, il est le Passeur.

Baruch Chirzone : percussions, trompette, petite soufflerie, voix
Né en 1972 à Zenica, Bosnie. Il s‘installe à Bergerac pour collaborer activement au réarrangement des pièces mallissimalistes. La poursuite haletante et furtive, il est le Messager.

Le cercle des Mallissimalistes from Hartzine on Vimeo.

http://lecercledesmallismalistes.blogspot.de/

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SHOPPING

(Post-Punk | London)

kissshopping

Shopping consists of three London based musicians; Billy Easter (Wetdog), Rachel Aggs (Trash Kit) and Andrew Milk (U2), who from Nov 2012 all found themselves in the position of having free day times. They got together to form a band in the basement of Power Lunches arts cafe and venue. There a star was born in the form of SHOPPING. Within two weeks of forming they attracted the attention of taste maker Tom Robinson who enthused about the band over the BBC airwaves, playing tracks from their self recorded demo on 6 music and including them in his new music mix tape. This was swiftly followed by live sessions on influential art radio station Resonance 104.4. So well received was the bands sound that they were asked along to record 3 of these sessions all within two months of their conception. With influences stretching from the golden days of New York post-punk to quintessentially British messthetics and early Rough Trade singles. The „In Other Words“ 7 inch is their first release and the band will be promoting it during their Spring European/UK tour. An album is due in the winter, both are released via MÏLK Records.

Shopping, das sind Billy Easter, Rachel Aggs und Andrew Milk aus London. Ihre Einflüsse reichen von der goldenen Zeit des New Yorker Postpunk über British messthetics bis zu frühen Rough Trade Singles. Sie haben ihre erste Veröffentlichung, die „In Other Words“ 7′‘ dabei, und im Winter wird auf MILK Records ihr Album veröffentlicht.

http://www.milk-records.co.uk/

https://www.facebook.com/weareshopping

https://twitter.com/SH0PP1NG

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ALBERTA ALERT

(…besser als die Sugarbabes | Kassel)

Albertaaalert

…klingen wie: eine Mischung aus die tödliche Doris und Britney Spears. Süß. Und viele sagen, die seien besser als die Sugarbabes. Lady Weisswurst und Schlinator sind die electronic Lennon/McCartneys des Duetts. Eines der größten Ziele von ihnen ist es wohl, mal zusammen mit ihrer Heldin Gwen Stefanie live auf der Bühne zu stehen. Mensch wäre das toll. Ansonsten träumen sie von einer Kochsession gemeinsam mit Claudia Schiffer, Annett Louisan und ja, auch Angela Merkel. Das sind richtige Powerfrauen!



http://albertaaalert.blogspot.de/